EUR 35'000

Deutscher Eigenbau Seezunge Typ Catboat LIV 21

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Details

    • Hersteller: Deutscher Eigenbau
    • Länge: 7.34 Meter
    • Breite: 2.99 Meter
    • Material: 1500.00
    • Tiefgang: 0.40 Meter
    • Jahrgang: 2005
    • Zustand: Gebrauchtboot
    • Anzahl Personen: 6
    • Bodenseezulassung: JA

    • Motor: 1 kräutler
    • Antrieb: Saildrive
    • Treibstoff: Elektro

Beschreibung

Tradition triff Fortschritt:
Das Bodensee-Catboot

Das Catboot ist um das Jahr 1800 an der amerikanischen Nordostküste entstanden und bewährte sich tausendfach als Arbeitsboot: Fischer, Lotsen und die U.S. Coastguard benutzten die wendigen und leicht zu segelnden Boote in den Küstengewässern der Neuenglandstaaten. Typisch für das zwischen12 und 40 Fuß lange Catboot ist der breite und flache Rumpf, das große Mittelschwert und der weit vorn stehende, oft unverstagte, Pfahlmast mit einem Gaffelsegel, Vorsegel werden üblicherweise nicht gefahren. Bei Regatten werden blisterähnliche Vorsegel gesetzt.
Von Anfang an wurden auch Regatten mit den flinken Cats ausgetragen, die Ende des 19. Jahrhunderts auch in England und Deutschland als Sportboote populär waren.
In den 1960er Jahren hat sich der damalige YACHT-Herausgeber Horst Stern für das Catboot engagiert und die Serienfertigung der in zwei Größen gebauten „Seezunge“ initiiert.
Unsere LIV 21‘ wurde aus dem Cape-Cod-Catboat entwickelt und von Dipl.-Ing. Ulrich Seitz gezeichnet. Das Boot ist als einfach zu handhabender Daysailer für Binnen- und geschützte Küstengewässer konzipiert.

TECHNISCHE DATEN

Konstrukteur Seitz/Zosel
Bauwerft Zosel Yachtbau GmbH
Baujahr/Einwasserung 2005
CE-Entwurfskategorie C „Küstennahe Gewässer“
Länge über Alles 7,34 m
Länge über Steven 6,54 m
Länge Wasserlinie 6,10 m
Breite 2,99 m
Tiefgang 0,27 m
mit Schwert 1,30 m
Segelfläche (Großsegel) ca. 26 m2
Segeltragezahl 4,01
Verdrängung 1.400 kg
Innenballast 50 kg
Schwert 250 kg
Ballastanteil 21,4 %
Maschine Kräutler Elektro-Flanschmotor GPV 1,6 kW



BAUBESCHREIBUNG

1. Rumpf Der Rumpf ist über einem Spantengerüst aus wasserfest verleimten Okume Sperrholz aus 4 Lagen Sapeli-Mahagoni formverleimt.

1.1 Kiel & Steven Kiel und Steven sind aus einem formverleimten Sapeli – Mahagoni Balken gefertigt. Die stärke der einzelnen Lagen beträgt 10mm. Die aussteifende Verbindung zwischen Kiel und Steven erfolgt durch ein 10 mm starken flächen Längsspant.
1.2 Spiegel Der Spiegel besteht aus drei Lagen Vollholz à 7 mm.
1.3 Schwert 30mm – Stahlplatte, die über eine Fallwinsch bedient wird.
1.4 Bodenwrangen Bodenwrangen als eigenständige Bauteile entfallen. Die Spanten stellen gleichzeitig aufgrund ihrer Höhe die Bodenwrangen dar.
1.5 Spanten Die Spanten sind aus 10 mm starkem Okume Bootsbausperrholz CNC- geschnitten.
1.6 Balkweger Die Balkweger haben ein Rohmaß von 30 x 30 mm und sind aus 3 Lagen Sapeli-Mahagoni formverleimt.
1.7 Beplankung Die Beplankung des Rumpfes besteht aus vier Lagen. Die äußeren Lagen sind aus 3,5 mm starken gesägten Sapeli-Mahagoni gefertigt und verlaufen in Längsrichtung. Die beiden inneren Lagen sind aus 1,5 mm starkem Sapeli-Mahagoni Furnier hergestellt und verlaufen diagonal. Alle Lagen werden mit Epoxidharz verleimt.


2. Deck
2.1 Decksbalken Die Spanten sind alle als Rahmen ausgeführt und bilden somit gleichzeitig die Decksbalken in einem Abstand von 300 mm.
2.2 Sperrholzdeck Das Deck ist aus 10 mm starken Bootsbausperrholz gefertigt und liegt auf den Spantenrahmen auf.
2.3 Teakdeck Die Stabdeckleisten sind 5 mm stark und 30 mm breit. Die Fuge zwischen den Leisten ist 4 mm breit. Das Stabdeck ist elastisch mit dem darunterliegenden Sperrholzdeck verklebt. Daher kann es arbeiten. Die Fuge ist ebenfalls elastisch ausgefüllt. Das Teakdeck ist nicht beschichtet oder geölt.
2.4 Laibhölzer Die Laibhölzer sind wie das Stabdeck aus Teakholz gefertigt. Beide sind ebenfalls nicht lackiert.

3. Cockpit Das Cockpit ist ein schnell lenzender Rezess nach DIN EN ISO 11812, umgangssprachlich auch selbstlenzendes Cockpit genannt.

3.1 Cockpitabläufe Im Cockpit befinden sich 2 Abläufe im Spiegel
3.2 Backskisten Seitlich im Cockpit befinden sich Backskisten mit 2 Deckeln pro Seite. In den Backkisten befinden sich Einlegeböden.
3.3 Cockpitboden Der Cockpitboden ist aus 10 mm Speerholz gefertigt und mit 5 mm Teakholz belegt.

4. RIGG
4.1 Mast, Baum. Gaffel Holzbauweise (Spruce) mit Zwei-Komponenten-PU-Klarlack lackiert.
4.2 stehendes Gut Vorstag und 2 Wanten aus Nirodrahttauwerlk; Niro-Wantenspanner.
4.3 laufendes Gut Polyestermaterial (Tempest, Liros) in traditioneller Hanfoptik
4.4 Segel Großsegel Beilken Classic mit 2 Reffreihen
4.5 Beschläge Bronzebeschläge (Dauelsberg, Toplicht), Holzblöcke

5. Ruderanlage
5.1 Ruder Das Ruder ist aus 4 Lagen Sapeli- Mahagoni hergestellt und insgesamt 40 mm stark.
5.2 Pinne Die Pinne ist aus Sapeli Mahagoni formverleimt. Die Pinne verläuft über das Achterdeck und durch das Süllbord.

6. Lackierung & Verzierung
6.1 Rumpf außen Der Rumpf ist außen (Über- und Unterwasserschiff) mit fünf Lagen Epoxidharz beschichtet. Diese Beschichtung dient als „Grundierung“ für die folgenden Lackierungen.
6.2 Rumpf innen Die Bilge und die nicht sichtbare Innenseite des Rumpfes ist mit 5 Lagen Zwei-Komponenten-Lack beschichtet. Der sichtbare Bereich des Rumpfes unter den Seitendecks ist mit 2 Komponenten-Klarlack lackiert.
6.3 Unterwasserschiff Auf dem Epoxidharz sind vier Lagen farbiger Epoxid-Unterwasserprimer aufgetragen.
6.4 Wasserpass 5 cm über der tatsächlichen Schwimmlinie. Farbe: weiß
6.5 Überwasserschiff Im Überwasserbereich ist der Rumpf mit 7 Lagen Zwei-Komponenten PU-Lack lackiert, Standardfarbe ist weiß (Prototyp natur lackiert).
6.6 Teakdeck unbehandelt.
6.7 Cockpit Die Teakflächen im Cockpit werden nicht behandelt. Die Mahagoniflächen werden mit Epoxidharz beschichtet und anschließend mit einem 2 Komponenten PU- Klarlack lackiert.
6.8 Mast & Baum Mast, Baum und Gaffel in Holzbauweise (Spruce) mit Zwei-Komponenten-PU-Klarlack lackiert.
6.9 Scheuerleiste Seitlich am Rumpf wird eine Teakholzscheuerleiste befestigt. Die Scheuerleiste ist mit Sikaflex und Schrauben befestigt.

7. AUSSTATTUNG
7.1 Handlenzpumpe Eine Henderson Compac 50 Handlenzpumpe (oder gleichwertig) ist in der Backskiste montiert. Die Pumpe kann vom Steuermann bedient werden. Die Saugleitung führt zum tiefsten Punkt in der Bilge. Das Wasser wird durch den Spiegel oberhalb der Wasserlinie außenbords gepumpt.
7.1 Klampen 3 Bronze-/Teakklampen von 200 mm Länge an Deck montiert.
7.2 Schlupfkajüte beidseits Teakwegerung, 2 Leseleuchten, Doppelkoje mit Schaumstoffpolstern
7.3 sonstiges Badeleiter Mahagoni klappbar, Steuerkompass Silva, Bootshaken, Paddel, Fender, Festmacher, Rettungswesten, Rettungsring, Hafentrailer.

8. PREIS € ……… EW Nov. 2004/Juni 2005; Lack neu; 2016
Im Preis enthalten:
Kräutler-Elektroflanschmotor 1,6 kW, 4 x Varta Gelbatterien 12 V 80Ah, neu 2015;
Persenning, Hafentrailer, Mahagoni-Badeleiter

alle Angaben sind vom Besitzer gemacht
Bitte vorort ein eigenes Bild machen

Standort / Kontakt

Standort: Überlingen / DE
Ansprechpartner: Yachtzentrum Überlingen GmbH
Telefon: +49 755 16 75 55
http://www.yzue.de


  

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